Bekommen Sie auch eine Gänsehaut, approved wenn Sie jeden Morgen in den Nachrichten hören, dass schon wieder irgendwo in Europa geschossen wird, dass Menschen sterben, egal ob es sich um Soldaten, Zivilisten oder Separatisten handelt? Oder wenn Sie hören, dass irgendwo im Nahen Osten fanatische Gläubige der einen Religion die Angehörigen einer anderen Religion köpfen, nur weil diese nicht ihren Glauben ändern? Empört es Sie nicht auch wenn Sie hören, dass in Afrika immer wieder Menschen  verhundern oder an Seuche sterben? Werden Sie nicht auch zornig darüber, dass in immer mehr Ländern riesige glänzende Großbauten der Finanzwelt entstehen und immer mehr moderste Waffen entwickelt und hergestellt werden, jedoch keinen Cent für humanitäre Zwecke im eigenen und in afrikanischen Ländern ausgegeben wird?

Täglich hören wir von Anschuldigungen und Verurteilungen gegenüber Anderen, die sich wenig später nur als „Annahmen“ oder gar als Lügen herausstellen. Und das nicht nur aus dem Mund vieler Politiker, die sich als Volksvertreter vorstellen, sondern auch von den öffentlichen Medien – Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen – die dem „Meanstream“ der Herrschenden folgen. Die Werbeeinnahmen der Wirtschaft halten die Redaktionen „auf Kurs“.
Der Ruf „Empört Euch!“ rüttelte zwar viele auf, doch schnell zieht wieder allgemeine Gleichgültigkeit ein, weil sich keine Aktivitäten zur Veränderung der Missstände daraus ergeben. Auch bei scheinbar glücklich lebenden Menschen in materiell gesicherten Lebensumständen breitet sich Angst darüber aus, dass ihre Lebensperspektiven gefährdet sein könnten.

Aber kann man als normaler Mensch sein Leben wirklich als „ glücklich“ bezeichnen, wenn man gleichzeitig uninteressiert gegenüber den menschenfeindlichen Folgen dieser politisch-wirtschaftlichen Krise und des Zerfalls des Kapitalismus ist und die Augen vor den sich ausbreitenden Elend anderer Menschen schließt?
Die Frage ist: Nehmen wir diese Entwicklung geduldig hin? Passen wir uns an? Riskieren wir es bewusst, im Kampf um die Märkte nicht als „Ware“ Mensch der Verlierer zu sein? Also Glück zu haben, während die Zahl der Verlierer ständig steigt? Wollen wir durch unsere Gleichgültigkeit die Chance zu einem glücklichen Leben auf diesem Planeten verspielen?

Oder versuchen wir einen Ausweg aus dieser Gasse des sich ausweitenden Schreckens es 21. Jahrhunderts zu suchen?

Schauen wir zurück auf das Jahr 1945, als wenige Monate nach Ende des schrecklichsten aller Kriege, die Vertreter der Völker die Organisation der Vereinten Nationen mit dem Bekenntnis zur Gründungscharta der UNO gründeten und wenig später – 1948 – mit der Universellen Menschenrechtsdeklaration die richtigen Schlussfolgerungen aus der Geschichte zogen:

Wir die Völker der Vereinten Nationen,
fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, die Grundrechte des Menschen und der Völker, die Gerechtigkeit und den sozialen Fortschritt zu fördern… haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.

Oft suchte der eine oder der andere Staat seine nationalen Interessen durchzusetzen oder mit seinem Veto reale und vernünftige Lösungen zu blockieren.

Sagen Sie mit uns gemeinsam STOP zu einem Weg in ein 21. Jahrhundert des Diktats finanz-wirtschaftlicher Interessen durch militärische Gewalt und durch Zerstörung des Planeten. Es ist an der Zeit, auf die 1945 formulierten Grundwerte der UN-Charta und der Menschenrechtsdeklaration von 1948 zurückzugreifen und dem Willen der Völker volle Geltung zu verschaffen..

Wir meinen, dass dies möglich ist durch einen

Pakt der Völker für eine bessere Weltordnung

Ein solcher von allen Völkern ratifizierter Pakt würde ein demokratisch organisiertes kontinentales und universelles friedliches Zusammenleben der Völker sichern. Er wird helfen – an den heutigen Entwicklungsstand der Zivilisation angepasst – bessere Lebensbedingungen für alle Menschen auf diesem Planeten zu schaffen. Die durch die Globalisierung der Wirtschafts- und Finanzwelt, aber auch durch die modernen Kommunikationsmittel und die digitalisierte Information entstand eine gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen (Interdependenz) auf diesem Planeten. In ihrer positiven Nutzung zum Wohle der Menschen kann ein solidarisches und friedliches kreatives Miteinander aller Völker die Zukunft der Menschheit und des Planeten sichern.

Wir, die Initiatoren dieses Projektes, unterbreiten Ihnen den Entwurf dieses „Paktes der Völker für eine bessere Weltordnung“. Wir wollen mit diesem Entwurf Denkanstöße geben, um nach einer mehrheitlichen Einigung aller sich an dieser Debatte beteiligenden Bürger sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern, diesen Entwurf über einen Volksentscheid zur einer rechtlich verbindlichen Willenserklärung unseres Volkes werden zu lassen.

Damit schaffen wir gemeinsam die vertragliche Grundlage für ein friedliches, gleichberechtigtes und solidarisches Zusammenleben aller Völker Europas.

Mit großer Wahrscheinlichkeit würde das europäische Vorbild dann auch durch die Zustimmung der Völker weiterer Kontinente zum Pakt der Völker für eine bessere Weltordnung das Wirken der Organisation der Vereinten Nationen zu einer neuen Qualität führen.

Durch diesen durch den Willen der Völker bekräftigten Pakt und seine juristische Umsetzung sowohl im aktiven Handeln der Vereinten Nationen als auch in der konstitutionelleGesetzgebung der Länder wird der Krieg ein für alle Mal geächtet. Der Frieden ist das gemeinsame Gut eines jeden Volkes, auf das jedes Volk auch ein kollektives Recht hat. Das gleiche gilt für die Souveränität eines jeden Volkes, für sein Territorium und für die darin befindlichen Bodenschätze. Die in der Organisation der Vereinten Nationen gleichberechtigt zusammen wirkenden Völker werden durch ihre kompetenten Vertreter Regeln vereinbaren, die eine nachhaltig betriebene Wirtschaft zur Gewährleistung des notwendigen Bedarfs an Ge- und Verbrauchsgütern für die Existenz eines jeden Menschen auf diesem Planeten, sowie den Erhalt der biologischen Grundlagen zum Wohle von Natur, der Tierwelt und der Menschheit auf diesem Planeten gewährleisten.

Hier auf dieser Webseite können Sie Ihre Meinung, Ihre Änderungsvorschläge und auch Ihre Zustimmung einbringen. Die Debatte wird in einer demokratischen Abstimmung über den Entwurf münden.

Sie können sich gern auch als Initiator und als Moderator der Debatte eintragen. Helfen Sie mit, die Debatte zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Initiatoren:

– Bürger in Bewegung – für eine andere Welt e.V., Potsdam
– Sozialwissenschaftliche Gesellschaft 1950 e.V.. Hamburg
– Berlin gegen Krieg.de, Berlin
– Kurt Eisner Verein für politische Bildung, München
– Friedenglockengesellschaft e.V., Berlin,

Die Charta der Vereinten Nation enthält in ihren 19 Artikeln alle jene Ziele der Menschheitsentwicklung, die allen Völkern ein friedliches Zusammenleben in Gleichheit und Solidarität und ein glückliches Leben der Menschen gewährleisten würde, ja wenn alle diese Charta unterzeichnenden Staaten diese Ziele für sich und in Kooperation mit den anderen verfolgt hätten.
Bis heute ist diesem klar formulierten Willen der Völker von den jeweiligen Vertretern der Mitgliedsstaaten nicht immer entsprochen worden.

Laden Sie sich den Flyer als Druckvorlage A 5-Format doppelseitig herunter.

pdf imagesAuf uns kommt es an (druckvorlage A5)