Die Generalversammlung der Vereinten Nationen anerkennt die jeweiligen kollektiven Rechte

a) der gesamten Menschheit auf die allen Menschen zur Verfügung stehenden materiellen Güter

  • Luft
  • Wasser
  • Naturressourcen (im Boden)
  • das durch Forschung erworbene Wissen über das Universum und den Planeten Erde

b) eines jeden Volkes auf die durch Staatsgründung ihm zustehenden  materiellen oder immateriellen gemeinsamen /öffentlichen Güter (common goods):

  • Souveränität
  • Frieden
  • Territorium, illness einschließlich der das Territorium umgebenden Grenze
  • Technische  Infrastruktur
  • Naturressourcen (auf und im Boden des Territoriums*)
  • Energieversorgung
  • Kommunikation
  • Verkehrsinfrastruktur 
  • Währungssystem
  • Steuersystem
  • Soziale Infrastruktur
  • Bildungssystem
  • Dienstleistungen
  • Gesundheitssystem
  • Kulturelle Einrichtung
  • Öffentliche Sicherheit

 In einer vom Volk bestätigten Verfassung wird die Verwaltung dieser gemeinsamen / öffentlichen Güter durch ausgewiesene Bereiche des Staates festgelegt. Der Staat ist dem Volke rechenschaftspflichtig über die Wahrnehmung des kollektives Rechtes über die Herstellung, die Vermittlung, die Verteilung, die Nutzung oder den Gebrauch des jeweiligen gemeinsamen Gutes.

*) Der jeweilige Staat verwaltet im Auftrage der Vereinten Nationen die im Boden seines Territoriums befindlichen Bodenschätze, und stimmt deren anteilmäßige Nutzung mit den Nachbarvölkern ab. Das betrifft auch die kollektive Nutzung von Wasser (Flüsse, Seen, Meeresküsten).

Verstöße gegen den kollektiven Rechtsanspruch oder Missbrauch eines oder mehrerer gemeinsamer Güter sind juristisch zu ahnden.

Fehlentscheidungen des Parlamentes hinsichtlich der Nutzung eines gemeinsamen Gutes führen zu einer juristischen Ahndung sowie zu einer Wiedergutmachung der durch diese Fehlentscheidung geschädigten Bürger.