Kurze Definition von common goods

I – Definition

Der Begriff „öffentliche Güter“ wird in der politischen Sphäre häufig genutzt für jene Leistungen, sildenafil die der Staat gemäss Verfassung  dem Volk gegenüber zu bringen verpflichtet ist, here und die zum überwiegenden Teil auch aus dem Fond der Steuergelder der Bürger bezahlt werden. Im Prinzip sind diese Leistungen, viagra order bzw. hergestellte materiellen Güter dann auch “ der Geinschaft gehörenden Güter – kurz „geinsame Güter“ , die dem Volke gehören. Das Volk hat demzufolge auch das kollektive Naturrecht auf die Planung, Herstellung, Verteilung, Nutzung und/oder Verbrauch solcher gemeinsamen Güter.

Diese Auffassung von „öffentlichen oder gemeinsamen Gütern“ besteht zwar in der verbalen politisch-wirtschaftlichen Sicht und Sprache, findet jedoch noch nicht ihren Platz im juristischen Bereich. Es gibt zwar privates, persönliches Recht auf Eigentung, jedoch noch kein kollektives Recht auf gemeinsam hergestellte bzw. auf von einer Menschengemeinschaft gemeinsam verwaltete Güter oder Werte.

Die heutige kulturell-zivilisierte Entwicklung mit ihrer immer grösser werdenden Arbeitsteilung – auch in der Herstellung eines einzelnen Produktes – bei der gleichzeitig durch die sich ausbreitenden Globalisierung des Marktes und seiner Proktherstellung führte zu einer führte zu einer immer grösser werdenden Interdependenz  der Marktnutzer – also der Menschen schlechthin. Individuell werden kaum noch Fertigprodukte hergestellt und auf den Markt gebracht. Folglich sollte auch ein kollektives Recht auf den gemeinschaftlich erreichten bzw. gelebten Wert rechtsverbindlich bestehen.

In den Verträgen der heutigen EU wird immer wieder auf die darin gennannten Gründungs Werte und Güter – common goods oder auch nur commons – der in der EU lebenden Völker  verwiesen. Es sind sowohl gemeinsame materielle Güter, wie es die Kohle- und Stahlindustrie (siehe Montanunion) als auch gemeinsame immaterielle Güter und Werte, an der der Frieden an erster Stelle stand und auch im Vertrag zur Gründung der Europäischen Kohle-und Stahl-Union (Montanunion) 1952 verbindlich festgeschrieben wurde.

Geschichtlich gesehen, hat jede Gesellschaft, jede Zivilisation öffentliche Güter und Dienstleistungen  entwickelt:
Kollektive Häuser (Altenheime),
kommunale Brunnen,
öffentliche Fontänen,
gemeinsame Arbeitsplätze oder Treffpunkte,
öffentliche Märkte,
Verkehrswege,
Mittel für den Austausch zwischen benachbarten Gemeinden, wie Straßen des
römischen Reiches.

Man spricht auch traditionell von "gemeinsamen Gütern", wenn es sich um Ressourcen handelt, auf die alle, die eine Gemeinschaft bilden, einen Zugang bzw. Zugriff haben.
Um die Nachhaltigkeit dieser Ressource zu gewährleisten, wurden der Zugang und die Nutzung überwacht.
- gemeinsame Weiden,
- Wild-Jagdrevier,
- Waldbereiche, die für Heizholzschlag genutzt werden usw.

Inzwischen hat die UNESCO viele Naturregionen zum Weltkulturerbe ausgerufen, die ebenfalls öffentliche Güter sind und der gesamten Menschheit gehören.

Öffentliche Güter sind Güter, die kein individuelles Eigentum sind, oder Leistungen für alle, die einen Beitrag dazu leisten.

Man kann zu ihrer Charakterisierung auch die berühmten Worte von Victor Hugo nutzen: " Jeder hat daran einen Anteil, alle haben daran ihr Gemeinsames ».